Hilfe!! Giardien im Hund!!

Jemand im Sprechzimmer beim Tierarzt sagt das Wort „Giardien“ und alle halten die Luft an! Panik steht in den Augen der Tierbesitzer geschrieben! Giardien, NEIN, die will keiner haben!!

GiardienGiardien sind gefährlich!

Aber sind Giardien denn wirklich so schlimm, wie ihr Ruf? Und wieso bekommt Hund die überhaupt? Was kann man tun, um sie wieder loszuwerden? Oder noch besser, um sie gar nicht erst zu bekommen? Und wo bitteschön kommen die überhaupt her? Diese Parasiten!

Giardien zählen zu den sogenannten Endoparasiten. Das bedeutet in Laiensprache, sie sind Schmarotzer. Schmarotzer leben von einem anderen, meist größeren Organismus. Diesen Organismus bezeichnet man als Wirt. Und die Endoparasiten leben sogar im inneren des Organismus, eben wie diese Giardien, die wiederum zu den sogenannten Einzellern gehören und winzig klein sind.

Giardien leben, wie schon gesagt im inneren eines Wirts. Dieser scheidet einen Teil irgendwann über den Kot aus. Da die ausgeschiedenen Giardien sich in einer Schutzhülle befinden, können sie auch ohne Wirt sehr lange überleben, bis zu mehreren Monaten. Viele tragen Giardien in sich, auch Menschen. Und da die Giardien quasi Überlebenskünstler sind, findet man sie fast überall.

Ansteckungsgefahr

Dass sie fast überall sind, trotzdem aber längst nicht jeder Hund Krankheitssymptome entwickelt (obwohl weitaus mehr infiziert sind, als erkranken), zeigt einen sehr wichtigen Aspekt in der Giardien-Prophylaxe. Es ist nämlich fast nicht möglich, mit diesen nicht in Kontakt zu kommen.

Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle. Ein gesunder und starker Organismus ist durchaus in der Lage, diese Giardien in Schach zu halten, ähnlich wie bei einem Wurmbefall. Er entwickelt dann keine Symptome, kann allerdings natürlich zur Infizierung anderer beitragen, da auch er die Giardien natürlich ausscheidet.

Durchfall

Giardienbefall und Giardienerkrankung (Giardiose)

In dem Artikel über Würmer habe ich den Unterschied zwischen Befall und Erkrankung schon einmal beschrieben. Wenn der Hund Symptome zeigt, wie z.B. stinkigen Kot (ja, ich weiß, eigentlich stinkt der ja immer, aber dann stinkt er eben besonders), chronische Durchfälle aber auch sehr wechselhaften Kot, laute Darmgeräusche, Übelkeit und Erbrechen, können Giardien der Grund sein.

Schulmedizin

Die schulmedizinischen Therapie erfolgt mit Mitteln wie z.B. Fenbendazol oder auch Metronidazol. Allerdings sind solche Mittel keine Garantie dafür, dass die Giardien verschwinden, es haben sich mittlerweile resistente Stämme gebildet. Die kleinen Einzeller kommen dann häufig nach kurzer Zeit wieder zum Vorschein, zumal diese Mittel nicht gerade einen günstigen Einfluss auf das Immunsystem haben.

Alternativen

Der Grund, wieso es zu einer Erkrankung kommt, ist ein geschwächtes Immunsystem. Es gilt also zunächst einmal zu überlegen, wo die Schwachstelle sein könnte und diese zu beseitigen. In Frage kommt z.B. eine schlechte Ernährung, auch Stress kann ein Auslöser sein, oder sogar die Läufigkeit einer Hündin (in der Zeit der Läufigkeit und kurz davor/danach sind Hündinnen anfälliger für Krankheiten und Co). Ebenso kann (durch zuviele Medikamentengaben und Schadstoffbelastung) die Darmflora in einem schlechten Zustand sein oder eine mangelhafte Nährstoffversorgung ursächlich sein.

Über die Ernährung kann man nun sowohl das Immunsystem stärken, als auch ein ungemütliches Milieu für den Parasiten schaffen.

Hund trinkt aus PfützeHygiene

Auch diese ist wichtig, um eine Vermehrung in der Umgebung zu unterbinden. Wassernäpfe sollten täglich mehrmals frisch gefüllt werden und die Näpfe immer mit heißem Wasser gereinigt werden, der Hund sollte nicht aus abgestandenem Wasser trinken (Pfützen), Kotfressen sollte unterbunden werden und der Kot sollte aufgesammelt werden.

Was wirkt unterstützend gegen Giardien?

  • Kokosöl* hat einen günstigen Effekt auf die Darmflora
  • Die Ernährung sollte ausgewogen sein, Flavonoide in z.B. Äpfeln, Beeren, Sellerie, Broccoli Petersilie, Minze oder auch Salbei sollen wirkungsvoll sein gegen Giardien.
  • Knoblauch hat eine antiparasitäre und immunstärkende Wirkung
  • Kräuter: Wermut wird auch Wurmkraut genannt, hat antiparasitäre Wirkung und unterstützt die Darmflora. Auch andere Kräuter wirken antiparasitär, eine nützliche Kräutermischung ist Wurmweg von Hirtengold, Wallnussblätter, Kurkuma und Ingwer können sich ebenfalls günstig auswirken. Auch Majoran, Thymian oder auch Oregano eigenen sich zur unterstützenden Behandlung von Giardien
  • Morosche Karottensuppe unterstützt die angegriffene Magen-Darm-Schleimhaut und wirkt antibakteriell
  • Pre- und Probiotikum* unterstützen die Darmflora und sind wichtig für eine ausgeglichene Ansiedlung der Darmbakterien
  • Flohsamenschalen haben eine reinigende Wirkung auf den Darm
  • Gemahlene Kürbiskerne haben eine antiparsitäre Wirkung und reinigen den Darm (hier sollte nach Gabe unterstützend eine Darmentleerung erfolgen)
  • Propolis wirkt ebenfalls antibakteriell (bei Hunden, die an Allergien leiden, kann es zu einer allergischen Reaktion kommen, daher aufpassen!).
  • Kolloidales Silber tötet Bakterien ab (Scheinbar aber auch viele Gute, daher ist eine Darmsanierung nach der Gabe sinnvoll, außerdem sollte auf Qualität geachtet werden)

Die beste Variante ist es, auf mehrere Maßnahmen zu setzen. So kann man z.B. alle Mahlzeiten mit Kokosöl anreichern, mehrmals die Woche Knoblauch ergänzen, eine Kräuterkur machen, Probiotika kurweise ergänzen und in Abständen von mehreren Wochen mithilfe von gemahlenen Kürbiskernen und zur Entleerung Rizinusöl Darmenreinigungen vornehmen.

Darmsanierung

Für ein gut funktionierendes Immunsystem ist der Darm von großer Bedeutung. Es gilt, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Hier lassen sich z. B. Probiotika gut einsetzen, oder Effektive Mikroorganismen. Auch Joghurt, Buttermilch oder Kefir eigenen sich gut zur Unterstützung.

Wenn nur Chemie hilft …

Sollte die Erkrankung mit diesen „harmlosen“ Mitteln keine Besserung erfahren und du somit doch zu den Chemiekeulen greifen, ist danach auf jeden Fall ebenfalls eine gründliche Darmsanierung angezeigt. Sinnvoll ist auch, begleitend zur schulmedizinischen Therapie weitere Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. Kräuterkur, Immunsystem stärken, antiparasitäre Ergänzungen geben. Denn natürlich gilt es, einen erneuten Befall zu verhindern, indem man das Gleichgewicht  wieder herstellt und das Immunsystem ordentlich päppelt. Sonst sind sie wohlmöglich bald wieder da, die lästigen Besucher …

Nachtrag:

Eine gängige Empfehlung bei der „Bekämpfung“ eines Befalls mit Giardien ist der Entzug von Kohlenhydraten. Giardien ernähren sich – wie auch andere Einzeller im Darm – von Ballaststoffen. Die Konsequenz, dass man ihnen die Nahrung entzieht, wenn man keine Kohlenhydrate füttert, wäre also richtig. Dabei wird aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein Befall mit Giardien ist im Gegensatz zur verbreiteten Meinung nicht das Resultat des Kontaktes mit dem Einzeller. Das würde ja bedeuten, dass jeder, der Kontakt mit Giardien hat, auch daran erkrankt. Das ist aber nicht der Fall, im Gegenteil. Viele tragen Giardien sogar in sich und es passiert – nichts. Ob es durch Giardien zu einer Erkrankung kommt, hängt nämlich mit dem Mikrobiom zusammen. Ist dieses unausgewogen, also ungünstig verschoben, können sich die Giardien ungehindert vermehren und es kommt zu Krankheitssymptomen. Ein gesundes, also ausgewogen gestaltetes Mikrobiom kann die Giardien in Schach halten und dafür sorgen, dass es nicht zu einer Erkrankung kommt.

Daraus kann man zwei Schlüsse ziehen: Zum einen, dass ein Giardienbefall mit einem ungünstig verschobenen Mikrobiom im Wirt einhergeht. Zum anderen dass die wirksamste Methode, vor allem dauerhaft dafür zu sorgen, dass es nicht mehr zu einer Erkrankung durch Giardien kommt, ist, für ein ausgewogenes Mikrobiom zu sorgen. Und was mache ich, wenn ich die Kohlenhydrate und somit die Ballaststoffe entziehe? Ich entziehe nicht nur den Giardien die Nahrung, sondern auch den anderen Mikroorganismen und sorge so dafür, dass das Milieu sich weiter in eine krankmachende Richtung verschiebt.

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Über Anke 121 Artikel
Hallo, ich bin Anke, zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, Naturheilkundlerin und schreibe und berate hier vor allem rund um das Thema Ernährung von Hunden. Auf www.anke-jobi.de biete ich außerdem Online-Kurse für Hundehalter zur Hundeernährung an.

85 Kommentare

  1. Och nee, so was will ich nicht haben, das kannst du behalten. Also Kot von anderen Hunden futter ich auch nicht, der schmeckt doch gar nicht. Aber Menschenkot ist lecker, sag ich dir. Frauchen würde mich dafür zwar manchmal gerne erwürgen – natürlich nicht in echt – aber das ist mir egal. Aufsammeln von meinen Häufchen ist ja wohl Ehrensache und Äpfel futter ich auch gerne, aber erst wenn sie richtig, richtig, richtig reif sind, du erinnerst dich. Zum Glück hatte ich aber dieses Giardien-Problem auch noch nicht.

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Hallo lieber Chris,

      wir hatten bisher auch noch nicht mit diesen Tierchen zu tun, muss man wohl auch nicht unbedingt 😀 …

      Und Äpfel mag ich auch sehr gerne, bekomm ich oft zum Frühstück, sehr lecker!

      Na, hoffen wir mal, dass die Geißeltierchen bleiben, wo der Pfeffer wächst, das ist ja weit weg 😉

      Liebe Grüße und einen schönen Tag
      Anke und Lucy

  2. Die Tage erfahren wir hoffentlich bald ob meine Kleine Besuch von diesen Biestern hat.
    Ich bin mir gar nicht so sicher, wie schlimm ich das finden würde. Dann wüsste ich wenigstens was es ist und es ist wohl was, was sich noch recht gut behandeln lässt.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Hallo liebe Miriam,

      wir drücken euch trotzdem die Daumen und Pfoten, dass es keine Giardien sind, obwohl dein Argument natürlich absolut verständlich ist. Am besten wäre natürlich für euch, es „renkt“ sich alles so ein. Manchmal braucht sowas ja auch einfach ein bisschen Zeit …

      Liebe Grüße (auch an deine süße kleine)
      Anke und Lucy

  3. Vielen Dank liebe Anke für diesen tollen Beitrag
    zum Glück haben wir dieses „Problem“ schon überstanden und es geht Rocco wieder gut

    kleine Ergänzung zur Ansteckung, es kann auch schon durch schnüffeln an Kot übertragen werden, wie es aussieht, Rocco frisst keinen Kot und trinkt auch kein abgestandenes Wasser

    ich gebe ihm jetzt auch Buttermilch, Joghurt hat er früher auch schon bekommen und er liebt beides
    Apfel oder Karotten, fein gerieben mag er auch gerne

    Danke nochmal für diesen Beitrag
    Angela & Rocco

    • Hallo liebe Angela,

      schön, dich auch hier mal zu lesen 😀 …

      Und auch schön, dass ihr es überstanden habt. Ja, klar, schnüffeln reicht schon (ohweia), das kann man aber nicht unterbinden, das wäre ja voll gemein … Die kleinen Geißeltierchen sind halt quasi überall 🙁

      Wir drücken euch die Daumen, dass sie jetzt weg bleiben 😀

      Achja, und bitteschön gerne, dankeschön für die Anregung!!

      Liebe Grüße
      Anke und Lucy

      • Hallöchen Anke
        gelesen hab ich ja schon fast alles, was hier zu finden ist, nur geschrieben hab ich scheinbar noch nie was *in die ecke geh und schäm*

        Hätte ja noch viele Anregungen zu Themen, die mich Interessieren, aber ich will Dich nicht überlasten hihi

        liebe Grüsse
        Angela & Rocco

        • Bitte her damit, ich freu mich IMMER über Anregungen! ich schreibe ja hier schließlich nicht für mich, sondern für die, die es interessiert 😀 (euch z.B.)

          Und wenn du noch mehr solche Anregungen hast, liebe Angela, freue ich mich sehr, wenn du sie an mich weiter gibst. Echt, ich find das super!!

          Liebe Grüße
          Anke und Lucy

          • ohmannoh, wo ist die zeit hingekommen??
            hab ganz oben mal geguckt bei „Typisch Hund“…..
            nun ja, hab eben eine Buchtipp bestellt und einiges gelesen, was in dieser Rubrik bei Dir steht
            Mit Rocco war ich auch draussen und er hat sein Abendessen bekommen

            was interessiert mich noch sehr?
            Alternativen zur Schulmedizin zB: was kann ich geben, wenn TA Antibiotika verordnet
            Wie kann ich bestimmte Krankheiten usw vorbeugen, aktuell Ohrenentzündung,
            hab schon Babyfeuchttücher gekauft, bin mir aber nicht sicher, wie oft ich damit putzen soll, mach es jetzt immer vorm schlafen gehn, ist das zuoft oder ist es ok. sollte ich fürs Innenohr auch irgendwas geben/machen?
            Zeckenabwehr interessiert mich auch sehr, ist zwar noch nicht aktuell, aber wird es bald wieder, denke ich
            immer wieder höre/ lese ich auch von Entgiften. wann ist das sinnvoll, was ist am wirkungsvollsten und natürlichsten
            hmm, es war noch mehr, aber das weiss ich jetzt nicht mehr alles, zudem ist es auch schon spät, seufz, sollte schon längst im bett sein gg

            bin sehr froh, das ich irgendwann, wodurch auch immer, wie weiss ich nicht mehr, auf deine seite gekommen bin.
            du schreibst sehr tolle artikel, die wirklich interessant sind und die auch ich als laie verstehe, schmeisst nicht mit fachausdrücken um dich, die eh fast keiner versteht lach

            vielen dank für Deine Geduld und die Zeit, die Du Dir nimmst um alles bestmöglich und leichtverständlich rüberzubringen

            liebe Grüsse und gute nacht
            Angela & Rocco

            PS: hoffe, es ist ok, das ich die Anregungen hier noch geschrieben hab, wenn nicht bitte gib mir bescheid

    • Toll Angela!! 😀 da hab ich ja jetzt einiges, worüber ich in naher Zukunft berichten kann. Ich freue mich sehr, dass dir unsere Seite so gut gefällt!! Ist ein riesen Kompliment!! Dankeschön!! Die Zecken sind schon da, hab sie für dich mal „hoch geholt“. Kann man sich ruhig jetzt schon mit auseinander setzen …

      Zum Ohrensäubern noch: täglich ist etwas viel, vielleicht 1 mal die woche, oder sogar noch weniger. Am besten lässt du dir von deinem Tierarzt einmal zeigen, wie du das am besten machst. Man kann nämlich ruhig relativ tief reingehen mit dem Finger und auch weiter unten schön sauber machen.

      Ja, dann werde ich deinen Kommentar im Laufe der nächsten Zeit mal mit und mit „abarbeiten“ 😀 …

      Liebe Grüße und schönen Freitag
      Anke und Lucy

      PS. Berichte unbedingt, wie dir das Buch gefällt …

  4. Mo kam als Welpe zu uns mit Giardien, das war kein Spaß. Er nahm ab statt zu und hatte mit 9 Wochen ca 5 kg – ein Berner Sennenhund in dem Alter sollte so etwa 8 Kilo haben. Er war kaum eine Woche bei uns und ich erinnere mich, dass der arme Kerl die ganze Nacht kackte. Ununterbrochen. Es waren ca 20 Haufen in 12 Stunden und ich weiß bis heute nicht, wo das alles herkam.
    Wir haben von Anfang an gebarft (die Züchterin aber nicht), waren dann beim TA und bekamen Metrodinazol. Zweithund Murphy musste natürlich auch mitbehandelt werden und wenn man im Internet so rumliest muss man ja alles auskochen, Hundebetten, Schlafplätze, Decken. Die TÄ sagte außerdem wir sollen die Hundepopos mit feuchten Tüchern abwischen und wenn der Hund in den Garten kackt das ganze mit Kalk bestreuen, das tötet die Giardien.
    Eine Freundin meinte dann, das sei alles völlig übertrieben, ihre hatten das auch schon. Sie gab mir das Rezept für Kräuterbuttermilch (Buttermilch, Thymian, Oregano, Majoran), die bekamen sie 3 Wochen mit ins Futter und nach 3 Wochen war der Spuk vorbei. Seitdem haben sie auch nie wieder was gehabt.

    • Hallo Susanne,

      dankeschön für deinen Erfahrungsbericht, ich finde es immer auch toll zu lesen, wie die einzelnen Erfahrungen so waren. Ich denke auch, wie deine Freundin, das ist alles sehr übertrieben. Das ist überhaupt diese ganze „Hygienegeschichte“ in der heutigen Zeit. Der Organismus lernt ja nur, mit allen möglichen Bakterien usw. klarzukommen, wenn er „Trainingsmöglichkeiten“ hat. Und wenn alles immer nur hygienisch rein sein soll, desinfiziert wird, nehmen wir diese Möglichkeit. Und wenn dann tatsächlich mal etwas kommt, ist der Organismus dem hilflos ausgeliefert. Auch die Sache mit den Züchtern, bzw. diesem ganzen Programm, was den Welpen da zugemutet wird, gleich in ihren ersten Lebenswochen, kann man sehr kritisch betrachten. Mittlerweile gibt es sogenannte ganzheitliche Züchter, die da sehr viel umsichtiger vorgehen. Wenn ich persönlich einen Welpen vom Züchter holen würde, käme für mich nur noch so ein ganzheitlicher in Frage. Durch die ganzen Dröhnungen haben die Hunde ja gar nicht die Möglichkeit, ein starkes Immunsystem zu entwickeln. Erfahrungen wie deine sind dann die Folge.

      Das Rezept für die Kräuterbuttermilch kenne ich auch, habe es aber nicht veröffentlicht, da ich nicht sicher bin, ob das irgendein Urheberrecht verletzen würde.

      Hoffe, in Zukunft ist das Giardien-Problem für euch erledigt 😀
      Liebe Grüße
      Anke und Lucy

      • Mo ist inzwischen 2,5 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit 🙂 Bei dem Rezept sehe ich keine Probleme, ich habe zumindest keine Quelle gefunden die behauptet, das sei auf ihrem Mist gewachsen 😉 Bei Rezepten ist es auch so, dass es reicht eine Mengenangabe leicht abzuwandeln, damit es als neues Rezept gilt. Aber das musst Du natürlich wissen, ist Deine Seite. Und Tante Google spuckt das Rezept ja auch aus, wenn man es wissen möchte.

        • Ja, ich bin dann doch bei so etwas lieber etwas vorsichtiger. Ist ja wie bei den Bildern auch, alles so eine Sache. Und wenn ich es nicht so genau weiß, lass ich es lieber. Ich habe ja auch das Rezept für die morosche Karottensuppe veröffentlicht. Da dachte ich mir dann aber (wie du schreibst) 1. geht der Urheber aus der Bezeichnung hervor und 2. ist es im Internet sowieso schon weit verbreitet. Naja, wie gesagt, grundsätzlich pass ich lieber einmal mehr auf …

      • Das man Hygiene auch übertreiben kann, sage ich meiner Freundin auch immer wieder. Ihr Hund und ihre beiden Katzen hatten jetzt innerhalb eines Jahres 3 oder 4 mal Giardien.
        und was macht sie? kocht alles aus, was geht, arbeitet mit Dampfreiniger usw.
        Tiere bekommen Antibiotika und danach Darmaufbau aber es ist ein Teufelskreis.
        wie bei Kindern, je steriler man alles hat umso anfälliger sind sie für Krankheiten.
        was war früher? da haben wir (ich zumindest noch) im garten gespielt, waren über und über voll mit erde und was weiss ich noch, abends unter die dusche und das wars hahaha
        kann mich nicht erinnern, das ich irgendwelche Allergien oder Krankheiten hatte 😀
        liebe Grüße
        Angela

        • Ja, du hast recht, es ist ein Teufelskreis … Gerade hab ich wieder einen Artikel gelesen, da ging es um Allergien. Man unterdrückt quasi die Krankheit, indem man einfach die Symptome abstellt. Aber der wahre Grund für die Probleme bleibt unbeachtet und irgendwann geht es dann halt wieder los, manchmal auch an anderer Stelle … Was Hygiene betrifft, ja, ganz mein Reden. Ich bin sicher nicht dreckig, aber ich bin auch nicht pingelig. Und Desinfektionsmittel z.B., die kommen mir nicht ins Haus. Bei uns ist alles normal, wie du es auch beschrieben hast. Unsere Hunde werden übrigens nie gebadet (es sei denn einer hat sich mal in Rehpippi gewälzt, das stinkt so widerlich, dann geht es nicht anders). Erkältungen, Grippe oder andere Krankheiten sind hier eine Seltenheit 😀

    • Hallo Susanne
      Habe gerade aufmerksam ihren Bericht über Giradien durchgelesen,könnten Sie mir das Rezept für die Kräuterbuttermilch geben.
      Vielen Dank
      Andrea und Merle

      • Hallo Andrea,

        Da der Kommentar von Susanne schon etwas älter ist, denke ich nicht, dass sie das lesen wird. Ich kann dir die Frage aber auch beantworten.
        Rezept für Hund ca. 30 kg:
        3-4 EL Oregano
        3-4 EL Thymian
        3-4 EL Majoran
        Getrocknete Kräuter in 1/2 Liter Buttermilch rühren und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, dann absieben.
        Den Hund zwei Tage fasten lassen und 4 x tgl. 2-3 EL von der Buttermilch geben. Vom 3. bis 7. Tag 3-4 mal täglich kleine Mahlzeiten Pansen mit 2 EL Buttermilch geben. Dann wieder normal füttern und immer 2 EL Buttermilch dazu geben für weitere 6-8 Wochen. Das Rezept stammt in dieser Form von Swanie Simon. Sie empfiehlt es bei leichtem Giardienbefall, ansonsten nur unterstützend.

        Hoffe, das hilft dir weiter …
        Liebe Grüße
        Anke

  5. Yo, jetzt haben wir dieses Mistzeugs in unseren Därmen und dürfen die nächsten Wochen nur noch Fleisch und Obst, damit wir dann bald wieder richtig pupen können. Eigentlich ja eine klasse Diät, vor allem wenn man vorher auch nicht so viel anderes zum Fressi bekommen hat.

    Danke für diesen tollen und informativen Artikel: Nothelfer in der Not, sozusagen!

    Luna & Milow

    PS: Das war natürlich ein *spässchen*
    PPS: Das mit der Diät meinen wir, nicht das mit den Giardingsden … das war ernst, leider!

    • Hallo liebe Severine,

      och nee, blöde Viecher! Du kannst außerdem Knoblauch geben, das wirkt auch vertreibend. Und eine tolle Kräutermischung, die Giardien-widrige Kräuter beinhaltet ist „Wurmweg“ von Hirtengold. Dann drück ich euch mal die Daumen, dass die „Gäste“ schnell wieder verschwinden!

      Liebe Grüße und gute Besserung!
      Anke

  6. Hallo…wir haben gerade Giardien.. Hugo wird mit Panacour behandelt. Kann ich da jetzt zusätzlich noch etwas tun was evtl. hilft die Schmarotzer loszuwerden??? Danke!

    • Hallo liebe Valerie,

      Panacour entält den Wirkstoff Fenbendazol, den ich oben ja schon aufgeführt hatte, ist also die klassische Vorgehensweise. Du kannst auf jeden Fall weitere Maßnahmen ergreifen, die sowohl helfen können die Giardien loszuwerden, als auch, einen erneuten Befall zu verhindern. Dazu eignen sich alle von mir beschriebenen Maßnahmen.

      Liebe Grüße
      Anke

  7. Hallo, bei uns ist es grade auch aktuell 🙁 unsere Maus kam damit auch vom Züchter. Sie ist jetzt 14 Wochen und wird mit panacur behandelt. Haben extra Kohlenhydrate freies Futter bestellt, nach der Diät auf das Futter umgestellt das bekommt sie 3 mal täglich mit einem Löffel hüttenkäse! Der Kot is zwar oft aber ok…. Ich habe die ganze Zeit „Knoblauch“ gelesen aber wieviel gebe ich ihr und in Pulver???

    • Hallo liebe Silvia,

      Knoblauch dosiert man wie folgt:
      – ½ frisch gepresste Knoblauchzehe für kleine Hunde
      – 1 frisch gepresste Knoblauchzehe für große Hunde
      – 3-mal wöchentlich unter das Futter mischen

      Manche raten davon ab, weil Knoblauch ab einer bestimmten Menge toxisch wirken kann. Ein Hund, der beispielsweise 20kg wiegt, müsste mindestens 20 Knoblauchzehen fressen, um die toxische Menge zu erreichen. Ich würde zu frischen Knoblauchzehen raten, weil diese noch alle Wirkstoffe enthalten. Fertigpräparate für Hunde enthalten außerdem häufig noch andere (sinnfreie) Bestandteile.

      Gute Besserung und liebe Grüße
      Anke

  8. Hallo,

    wir haben mal unsere Hunde auf Giardien testen lassen, die Proben wurden in ein Labor eingeschickt ( Schnelltest sind dafür nicht geeignet) und das Ergebniss war zum Glück negativ gewesen 🙂
    Es gibt heute nur ein Mittel auf dem Markt, was wirklich gegen Giardien hilft, das ist richtig teuer um die 60 € herum. Die anderen Mittel wie zum Beispiel Metronidazol haben keine Wirkung mehr… da kann man nur froh sein keine Giardien zu haben, das sind wirklich lästige Viecher !

    Lieben Gruß
    Kirsten

  9. Hallo,
    wie ist das eigentlich mit der Morosche Karottensuppe? Man soll doch bei Giardien keine Kohlenhydrate füttern. Aber gerade Karotten sind doch Kohlehydrate.

    • Hallo Steffi,

      Möhren haben nur sehr wenige Kohlenhydrate. Viele Kohlenhydrate sind z.B. in Reis enthalten oder in Getreide. Insofern überwiegen die Vorteile.

      Liebe Grüße
      Anke

  10. Ich hätte da eine Frage:
    Wie verhält es sich denn bei Äpfeln und Karotten wegen den Kohlenhydraten? Überwiegen da die positiven Effekte oder sollte man bei einem sehr starken Giardienbefall lieber auch darauf verzichten?

    • Hallo Veronika,

      der Anteil an Kohlenhydraten ist in Obst und Gemüse ja eher gering und Rohfasern spielen auch eine wichtige Rolle in der Hundeernährung. Und Äpfel enthalten ja z.B. Flavonoide, welche gegen Giardien wirkungsvoll sein sollen. Allerdings kommt es natürlich auf die restliche Fütterung an. Diese muss unbedingt ausgewogen und bedarfsdeckend gestaltet sein, um die Körperfunktionen optimal zu unterstützen. Denn der wichtigste Faktor ist ja dass das Immunsystem funktioniert.

      Liebe Grüße
      Anke

      • Hallo Anke,
        vielen Dank für deine schnelle Antwort!
        Hast du zu den Rohfasern vielleicht noch einen Link für mich, wo beschrieben wird welche und warum sie so eine wichtige Rolle spielen?
        LG Veronika

        • Hallo Veronika,

          Hier https://www.lucieshundefutterblog.de/obst-und-gemuese-muss-das-sein/ gibt es einen kleinen Einblick zum Rohfaseranteil (bzw. Obst / Gemüse) in der Hundeernährung. In erster Linie dienen die Rohfasern als Ballaststoffe und fördern so die Verdauungsvorgänge. Der Mindestanteil im Futter sollte bei 1,5 % im Erhaltungsstoffwechsel liegen, bei älteren Tieren sogar etwas mehr, bei jungen, laktierenden oder arbeitenden eher weniger. Auch die Kotkonsistenz kann Aufschluss darüber geben, ob der Rohfaseranteil optimal ist. Bei matschigem Kot ist er eventuell zu hoch, bei sehr festem vielleicht zu niedrig. Rohfasern dienen auch der „Ernährung“ der Darmbakterien (die ja wichtig sind!). Auch hier ist es wichtig, keinen zu hohen Anteil zu füttern, da dies sonst zu einem „Ungleichgewicht“ im Darmmillieu führen kann. Mehr habe ich jetzt spontan auch nicht dazu, falls ich noch etwas finde, gibt es noch einen Link 😀 …

          Liebe Grüße
          Anke

    • Hallo Leyhlana,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Carnidazol (Spartrix) ist ein Antibiotikum, insofern aus naturheilkundlicher Sicht sicher nicht das Mittel der Wahl. Durch ein Antibiotikum wird das Immunsystem weiter geschwächt, was ja eigentlich kontraproduktiv ist. Bei Tieren zur Lebensmittelgewinnung ist es außerdem verboten, was dann ja auch noch mal nachdenklich stimmen sollte 😉

      Liebe Grüße
      Anke

  11. Hallo, wir haben einen kleinen Welpen von 14 Wochen mit Giardien. Die bekommt panacur und ich koche Schonkost für sie, d.h Buttermilch Gemisch, Hühnchen gekocht, kokosöl und Leinöl.
    Welches Fleisch füttert ihr denn und sollte es roh sein? Welche Menge bei einem 6-7 kg englisch Bulldog Welpen pro Mahlzeit? Danke für eure Hilfe! Glg Kaddi

    • Hallo liebe Kaddi,
      als Schonkost eignet sich Hühnchenfleisch gut. Die Gesamtfuttermenge sollte bei einem Welpen 4-6% vom Gewicht betragen. Ob du Fleisch roh fütterst, kommt auf verschiedene Fakten an, als Schonkost füttert man das Fleisch gekocht. Im Alter von 14 Wochen sollte der Welpe noch 3-4 Mahlzeiten am Tag erhalten.
      Weiterhin viel Erfolg bei der Bekämpfung der „Biester“ …
      Liebe Grüße
      Anke

  12. Hallo, das sind ja gute Rezepte bei den Mistviechern.
    Was kann denn bei Verdacht auf neospora gemacht werden bzw wenn der Titer 1:50 ist?Lg Daniela

    • Hallo Daniela,
      ach ja, ich erinnere mich, das ist der Erreger, der dafür verantwortlich gemacht wurde, dass durch Hundekot in den Wiesen angeblich Aborte bei Rindern ausgelöst wurden (wurde aber, soweit ich weiß, widerlegt). Jedenfalls ist mein Eindruck, dass diese Erkrankung bei Hunden keine sonderlich relevante ist. Zumindest ist sie mir in keinem meiner vielzähligen Fachbücher bisher begegnet. Ich würde dir empfehlen im Anschluss einer schulmedizinischen Therapie einen ganzheitlichen Rundumschlag durchzuführen. Zu einer Erkrankung surch Erreger kann es nur kommen, wenn der Organismus und das Millieu sich nicht im Gleichgewicht befinden. Dazu gehört eine Optimierung der Ernährung, eine Samierung der Darmflora, ein Abbau vorhandener Schadstoffe und eine Prüfung aller weiteren Maßnahmen (z.B. ein zuviel an Chemie durch Medikamente, etc.) und entsprechende Angleichung. Nur mit diesem ganzheitlichen Konzept kann man eine Heilung auf Dauer erreichen.
      Liebe Grüße
      Anke

  13. Für mich geht die Liebe nicht durch den Magen, sondern durch den Darm.
    Eine Fastenkur wäre wohl ganz gut. Ob das mit einem Hunde zu machen ist?
    Ich empfehle einfach Joghurt zu essen. Joghurt ist für den Darm immer gut.
    Da braucht es keine spezielle Joghurts, wie z.B. Probiotika. Grüße

    • Hallo,
      ja, absolut korrekt. Allerdings reicht alleine Joghurt nicht aus, da muss man schon „tiefer in die Trickkiste greifen“. Es geht darum, dass Millieu im Darm wieder aufzubauen, den es besteht bei einem Befall mit Giardien definitiv ein Ungleichgewicht.
      Liebe Grüße
      Anke

  14. ihr seid wohl gerne etwas sehr politisch korrekt oder? das Foto von den kackenden hund sieht nun mal so aus wie beschreiben

    • Hallo Ulli,

      ist zwar nett, du kannst mich aber ruhig in der Einzahl ansprechen, ich betreibe diesen Blog alleine 😉

      Ansonsten kann ich dir nicht so ganz folgen und wenn der Hund dir nicht gefällt, schau doch einfach weg 😀 …

      Liebe Grüße
      Anke

  15. Hallo Anke,
    bin gerade aus aktuellem Anlaß beim stöbern im Netz auf deinen Blog gekommen. Unser 4 Monate alter Welpe aus dem Auslandstierschutz ist leider an Giardien erkrankt. Seit gestern wird er mit Metronidazol behandelt, zum Darmaufbau bekommt er zusätzlich Emobilor. Meine Frage wäre jetzt, ob auch ein Welpe diese Kräutermilch verträgt, und ob ich ihm noch Knoblauch und Kokosöl dazu füttern kann/soll, oder ob das alles dann Zuviel wird?
    Abschließend möchte ich noch sagen, dass dein Artikel der informativste und für mich beruhigendste ist! Alles super erklärt, mit praktischen, nachvollziehbaren Tips zur Behandlung! Werde in Zukunft öfter vorbei schauen!
    Liebe Grüße Manuela

    • Hallo liebe Manuela,

      vielen Dank für dein Lob! 😀 Es freut mich, dass dir mein Artikel zu diesem unangenehmen Thema gefällt. Was auf jeden Fall das wichtigste ist, ist der ganzheitliche Ansatz. Die Kräutermilch von Swanie ist als alternative Behandlungsvariante gedacht. Allerdings denke ich, es kommt da auch sehr auf die Konstitution des Hundes an. Einen Welpen sollten man auch auf keinen Fall fasten lassen. Bei einem Welpen, der noch dazu einiges hinter sich hat (Tierschutz) sollte man sehr bedacht handeln. Ich würde dir empfehlen, zunächst einmal die Behandlung mit Metronidazol zuende zu geben. Dann im Anschluss solltest du die Fütterung optimieren, den Darm sanieren und dann im Anschluss auch eine Kräuterkur zur Leberentlastung durchführen. Im weiteren und auf der Grundlage einer optimierten Fütterung empfiehlt es sich, regelmäßig, ruhig 2x jährlich sowohl eine Darmsanierung von 4-6 Wochen, als auch eine Leberkur (entweder mit Kräutern oder Zeolith) durchzuführen, um das Millieu in einem guten Zustand zu erhalten. Kokosöl kannst du ruhig regelmäßig geben (2-3 mal die Woche zum Futter), beim Knoblauch wäre ich beim Welpen eher zurückhaltend. Auch die genannte Kräuterkur Wurmweg von Hirtengold kannst du gut 1-2 mal im Jahr als Kur durchführen.

      Ich wünsche dir viel Erfolg und dass ihr die Störenfriede dauerhaft los werdet 😀

      Liebe Grüße
      Anke

      • Hallo Anke,
        vielen Dank für deine Info’s! Leider hat die Behandlung mit Metronidazol nichts gebracht, 2 Tage danach waren die Durchfälle wieder da und der Test positiv.
        Sollen jetzt nochmal 10 Tage Metronidazol geben, hab echt Schiß dass das wieder nix bringt! Gebe momentan die Kräuterbuttermilch, die Wurmweg Kräuter von hirtengold und Kokosöl zum Futter. Außerdem noch symbio pet. Was könnte ich denn noch fürs Immunsystem tun?
        Liebe Grüße Manuela

        • Hallo liebe Manuela,

          hm, das ist natürlich doof, jedoch überhaupt nicht ungewöhnlich. Bei sehr hartnäckigen Fällen, bei denen das Immunsystem anscheindend nicht gut aufgestellt ist, kann es durchaus mehrere Anläufe brauchen. Was du noch tun könntest? Auf jeden Fall die Fütterung etwas anpassen und am besten erst einmal eine Schonkost füttern. Du könntest auch eine Weile Morosche Karottensuppe zufüttern, die beim Kochen entstehenden Oligogalacturonsäure heften sich an die Darmschleimhaut, wo die Giardien sich ebenfalls tummeln und machen ihnen den Platz streitig 😀 Rezept: https://www.clean-feeding.de/die-morosche-karottensuppe/

          Du könntest auch noch eine Kurkuma-Paste herstellen und diese als Kur geben, wirkt sich positiv auf das Darmmillieu aus. Bitte aber unbedingt auf Bio-Qualität beim Kurkuma achten!

          Viel Erfolg!!

          Liebe Grüße
          Anke

  16. Vielen Dank liebe Anke!
    Dann werde ich jetzt mal Karotten kochen und nach der Kurkuma-Paste googeln……

    Liebe Grüße
    Manuela

  17. Hallo Manuela,
    auch mein kleiner fast 6 jähriger Hund hat sich mit Giardien infiziert,
    wahrscheinlich durch Teichwasser,er hat etwas davon getrunken obwohl ich immer aufpasse und es ihm verbiete, aber manchmal sind sie halt schneller leider.ER hat dann 3 Tage nachts gebrochen, tagsüber war alles ok am 4 tag hatte er dann einmal ganz schlimmen Durchfall, sofort mit der Probe zum Tierarzt ja klar positiv.Panacur verschrieben bekommen und bis jetzt keinen Durchfall mehr,er hat 5 Tage bekommen und nun 3Tage Pause und dann nochmal 5 Tage.Das ist die Vorgeschichte jetzt kommen meine Fragen: Ich geb ihm seit einem Tag die Möhrensuppe, er ist ja jetzt in der freien Zeit, kann ich die auch mit Panacur zusammen geben oder hebt sich die Wirkung des Medikaments auf?
    Überall liest man das man soviel desinfizieren soll,oder alles jeden Tag bei über 65 Grad waschen sollst ist das nötig? Er hat doch keinen Durchfall und den Po wasche ich nach jedem Häufchen zu Hause mit Wasser ab bevor er sich irgendwo hinsetzt,klar nehme ich die Hinterlassenschaft weg immer mit Erde kommt dann in die Tüte.Seine Körbchen und Decken hab ich so heiß wie es geht gewaschen (40-75 Grad),
    und den Rest für eine Woche in den Tiefkühlschrank getan.Da er nicht in die Wohnung macht und kein Durchfall hat ist das zu wenig? Aber man kann doch nicht alles steril machen ,ist doch Blödsinn man muß mit Bakterien und Keimen leben für ein intaktes Immunsystem, und einen Dampfstrahler kann und will ich nicht benutzen.
    Wenn du mir auf meine Fragen antworten könntest ware ich dir sehr dankbar, da ich nach langen Recherchen im Netz auf dich gestoßen bin, und glaube das du sehr kompetent bist und mir helfen kannst.

  18. Ach ja und die Näpfe spüle ich jeden Tag mehrmals mit kochendem Wasser
    aus.
    Vielen Dank schon mal im voraus
    Liebe Grüße Corinna

    • Hallo Corinna,
      du sprichst zwar MICH an, aber ich denke dass du Anke meinst? 😉 Sie ist hier der Experte!
      Unser Luka wurde mit Metronidazol behandelt, nach dem 2ten Behandlungszyklus ist er jetzt Giardienfrei. Zu Panacur kann ich dir leider nichts sagen.
      Ich habe ihn strikt kohlenhydratfrei ernährt, und werde dies noch ein paar Wochen weitermachen. die Möhrensuppe würde ich deshalb wg der KH nicht geben! Ich habe alle Liegeplätze mit Handtüchern abgedeckt und diese tgl bei 75 Grad gewaschen. Wir haben alle Teppiche entfernt bzw desinfiziert, und jeden 3ten Tag auch die Böden desinfiziert.
      Ansonsten hab ich mich an Anke’s Empfehlungen orientiert, um sein Immunsystem und sein Darmmillieus zu stärken (Kräutermilch, Kurkumapaste, Symbiopet, Hirtengoldkräuter)
      Viel Glück und alles Gute! Manuela

      • Hallo liebe Manuela,

        also, ich weiß nicht, wo diese Geschichte mit den Möhren und den Kohlenhydraten herkommt … klar sind in Möhren Kohlenhydrate, wie in anderem Gemüse auch, aber ein sehr geringer Anteil. Der ist aber durchaus auch als positiv anzusehen. Ein krankhafter Befall mit Giardien kann nicht zuletzt als Ursache auch eine Schieflage der Darmflora haben. Und die Bakterien der Darmflora müssen u. a. ebenfalls mit Nahrung versorgt werden, damit sich ein ausgewogenes Milieu bilden oder halten kann. Und dafür sind ein paar Kohlenhydrate durchaus hilfreich 😉 . Oft ist es auch so, dass Darmsanierungen gemacht werden z.B. mit Probiotika. Der Effekt ist aber bald wieder weg, weil die Darmbakterien nicht ernährt werden und dann hat man ganz flott wieder ein Ungleichgewicht …

        Liebe Grüße
        Anke

    • Hallo liebe Corinna,

      ja, denke, du meintest wohl mich 😀 … Was die Gabe des Medikamentes mit Nahrungsmitteln betrifft, solltest du mal im Beipackzettel nachschauen, das kann ich dir leider nicht sagen. Was das Desinifzieren betrifft, nein, man kann das gar nicht schaffen. Eine gewisse Sauberkeit sollte natürlich sein. Aber übertreiben sollte man es nicht, zumal man das auch gar nicht schaffen kann, dass eine Umgebung völlig keimfrei ist.

      Liebe Grüße
      Anke

  19. Hallo Manuela,
    sorry hab mich verschrieben(lach), aber du hast mir auch sehr weiter geholfen, werde es so versuchen , hoffe es klappt .
    Vielen Dank
    lg Corinna

  20. Hallo Anke, (jetzt ist es richtig grins), vielen Dank auch für deine Antwort, Beipachzettel hab ich nicht bekommen, werde beim Tierarzt mal nachfragen,hab nur gelesen die Biester kann man damit zusätzlich vertreiben, denn durch das lange kochen würden sich bestimmte Möleküle bilden die es ihnen schwer machen an der Darmwand anzudocken,gleichzeitig sollen die den Darm auch mit sanieren. Mit der Hygiene sehen wir es ja gleich.
    lg Corinna

    • Ja, mach das auf jeden Fall mal. Was du zur Karottensuppe schreibst, ist aus meiner Sicht auch richtig, beides. Schaden tut sie ganz sicher nicht und nach der Behandlung kannst du ja auf jeden Fall noch eine richtige Darmsanierung hinterher schieben 😀

      Nochmals liebe Grüße
      Anke

  21. Hallo Anke,
    Dankeschön für dein nochmaliges Feedback!
    Ich wollte dir da gar nicht dagegen reden, hab nur von meiner Erfahrung berichtet. Unser Welpe ist jetzt nach 4 Wochen konsequenter kohlenhydratfreier Ernährung, unter Gäbe von Metronidazol und allen anderen Zusätzen die du empfohlen hast (Kräuterbuttermilch, Wurmweg und Vitalstoffe von Hirtengold, Kurkumapaste, Symbiopet) Durchfall- und Giardienfrei! Wenn ich lese wie lange es z.T. dauert, die Giardien los zu werden, bin ich froh und dankbar, dass wir das mit den ganzen Maßnahmen doch relativ schnell überstanden haben. Natürlich müssen die guten Darmbakterien jetzt wieder gefüttert werden, das werden wir jetzt langsam angehen. In der Akutphase war die absolut kh freie Ernährung bei UNS wohl der richtige Weg!
    Nochmals vielen Dank für deine kompetente, sehr nette Hilfe!
    Liebe Grüße Manuela

  22. Hallo, wir haben eine französische Bulldogge die jetzt 16 Wochen alt ist. Beim Tierarzt wurden Guardien diagnostiziert. Gleich fahr ich hin, um mir ein Medikament abzuholen. Noch weiß ich nicht was ich bekomme. Drückt mir die Daumen das wir das schnell wieder in den Griff bekommen. Für Tips bin ich dankbar.

  23. Hallo, nochmal,
    Hab noch was vergessen. Kann man auch homöopathisch etwas gegen die Gardinen tun? Danke schonmal. Gruß Nadine & Spike

    • Hallo liebe Nadine,

      danke für deinen Kommentar, ich hoffe, es geht deinem Hund trotzdem einigermaßen gut. Du solltest die Gsundheit deines Hundes als „Ganzes“ betrachten. Das bedeutet, Ernährung und Lebensweise so gesund und natürlich wie möglich gestalten. Anthelminthika (Wurmmittel) und Antibiotika schädigen die Darmflora und können auf diesem Weg anfällig für weitere Erkrankungen machen. Auch ein Befall mit Giardien kann als „Symptom“ eines bereits bestehenden Ungleichgewichtes betrachtet werden. Diese Faktoren solltest du daher berücksichtigen, um die Gesundheit deines Hundes dauerhaft zu unterstützen.

      Liebe Grüße
      Anke

      • Danke für deine Antwort.
        Er hat vom Tierarzt jetzt ein Antibiotikum bekommen. Ich habe zusätzlich die Moro Suppe gekocht und er bekommt zwischendurch Hüttenkäse. Ihm geht’s schon sichtlich besser. Nach dem Antibiotikum will ich den Darm aufbauen.

  24. Hallo Anke,
    Wir haben eine junge Australien Shepherd Hündin 15 Wochen jung
    Erst haben wir Wurmbefall diagnostiziert bekommen daraufhin hat sie Milpro bekommen und 2 Tage später wurden noch Giardien gefunden …jetzt soll sie noch zusätzlich Antibiotikum bekommen mann ich bin echt am Boden und weine mir die Augen aus dem Kopf
    Weil ich je mehr ich recherchiere das beste für die kleine Maus zu finden desto fertiger werde ich soviel unterschiedliche Meinungen …..
    Was gebe ich ihr jetzt zu essen damit sie keine mangelernährung bekommt trofu fällt ja jetzt weg
    Mache ich die Wohnung täglich mit dem dampfreiniger sauber brauche ich desifin? ??
    Reicht zum Baden warmes Wasser und Shampoo oder muss es spezielles sein ?
    Soll ich kollidiertes Silberwasser kaufen ??

    Ich habe einen solchen Druck ich hoffe du kannst mir ein paar Fragen beantworten ich weiß nicht mehr weiter
    Lieben Dank

    • Hallo liebe Petra,

      erst einmal keine Panik!! Hat dein Hund Symptome wie Durchfall? Es gibt einen recht guten Artikel von Dr. Rückert zu dem Thema. Er vertritt die Auffassung, dass nur behandelt werden sollte, wenn auch Symptome bestehen, wie z.B. starker Durchfall: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19372 Mal abgesehen davon, dass ich persönlich eh kein Freund von Trockenfutter bin, wieso meinst du, dass du das bisherige Futter nicht weiter füttern kannst? Wenn du meinst, es wäre JETZT das falsche Futter, dann ist es wahrscheinlich eh das falsche Futter. Gib deinem Hund auf jeden Fall ein Probiotikum, gut wäre auch ein Mittel mt EM, wie z.B. das hier extra für Hunde und Katzen: https://www.emiko.de/tiere/hunde-katzen/emiko-petcare-bio-ergaenzungsfuttermittel-fluessig.html

      Und dann für die Zukunft einfach soviel wie nötig, von allem was dein Hund braucht und so wenig wie möglich von allem was schaden kann.

      Alles Gute!

      Liebe Grüße
      Anke

      • Liebe Anke
        Vielen Dank für deine schnelle Antwort
        Ja die kleine hat Durchfall und zum Teil auch breiig aber morgens auch mal fest
        Mir macht das Hammermedikament Sorgen was sie bekommen soll
        Trockenfutter enthält ja viel Getreide davon ernähren sich ja die Biester
        Nun hat auch noch zusätzlich unser Kater 1 1/2 Erbrechen und Durchfall bekommen
        Ohweh er darf doch überall hin wie bekomme ich bloß die Viecher wieder weg Soviel Handtücher und Laken habe ich nicht zum abdecken nur meinen normalen Verbrauch
        Sorry ich weiß das sich das nach jammern anhört aber ich bin allein und so verzweifelt

        • Hallo liebe Petra,

          nochmal, Giardien sind kein Grund, in Panik zu verfallen. Bedenke auch, du kannst deine Tiere nicht wirklich vor dem Kontakt mit ihnen schützen, sie sind quasi überall. Der wichtigste Faktor ist die Stärkung des Wirts, also dem Organismus deines Hundes. Auf Getreidefütterung braucht man NICHT verzichten, da Ballaststoffe auch andere Bakterien nähren, welche dein Hund braucht 😉

          Liebe Grüße
          Anke

  25. Hallo zusammen,
    ich habe diese Seite gefunden da wir seit 3 Wochen in Behandlung von den Biestern (Giardien) sind. Unsere Süsse (5 Monate alter Maremmano-Mix) bekommt Panacur 500mg 1×1 1/4 und Metrobactin 250mg 2×1. Zur Gabe (5 Tage, Pause, 5 Tage, Pause, usw)haben wir einen Behandlungsplan vom Tierarzt bekommen. Sauberkeit wurde uns erklärt – als ob das nicht absolut klar wäre – und irgendwie wurde uns auch alle Hoffnung auf schnelle Lösung genommen. Total verzweifelt war ich also auf der Suche nach Ideen, Hilfe und ähnlichem. Karottensuppe gibt es von Anfang an immer eine 1/2 Stunde vor der Fütterung und zwar vor jeder Fütterung. Da ich wegen des schlechten Rufs von Panacur und Metrobactin skeptisch wurde bin ich zu einem anderem Tierarzt. Der hat gesagt, beide Medikamente zusammen würde er nicht verschreiben aber jedes auf seine Art wäre ganz „normal“ in dieser Sache. Die Erfahrung des anderen Tierarztes konnte sie nicht bestätigen, hat es aber nicht als totalen Quatsch angesehen.
    Jetzt sollte laut Plan heute die 3. Phase starten.

    Wir füttern Nassfutter von Wilderness Junior und „verfeinern“ dieses mit einer Prise Yomi´s Kräuterapotheke, Pulsatilla D6 Globilis und morgens noch Bactisel-H-Gel.

    Trotzdem war der Befund gestern weiterhin negativ.
    Sauberkeit ist sicher nicht der Grund, wobei ich bislang nicht mit dem Dampfreiniger die Couch behandelt habe wo unsere Süsse drauf darf.

    Jetzt nach fast 1000 Wörtern meine eigentliche Frage:
    Wenn mein Tier relativ normalen Stuhlgang hat (eigentlich nie dünn), lebhaft und ohne Symptome ist….muss ich dann Panacur und Metrobactin weiter geben oder soll ich auf eigene Verantwortung aufhören?
    Angeblich werden bei den Tests ja Giardien auch angezeigt wenn sie eigentlich schon tot sind auch wenn der Test aus dem Labor kam und nicht über einen Schnelltest.

    wir brauchen eigentlich dringend Hilfe, denn nach mittlerweile 4 Wochen ist jeder Pups der bei uns Menschen quersitzt ein „eindeutiges“ Zeichen auf eine Ansteckung.

    Hilfe Hilfe 🙂

    LG Anja

    • Hallo liebe Anja,

      kennst du den Artikel von Dr. Rückert zu der Thematik? http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19372 Er empfiehlt, nur medikamentös zu behandeln, wenn auch wirklich Symptome vorhanden sind. Ich aus meiner Sicht würde dir auf jeden Fall dringend eine lange Darmsanierung empfehlen, also die Gabe von Probiotika. Außerdem solltest du Ernährung auf ihre „Darmfreundlichkeit“ hin überprüfen. Dazu gehört z.B. auch ein ausreichender Anteil an Ballaststoffen, sonst haben die Bakterien im Darm keine ausreichende Nahrung und es kommt zu weiterem Ungleichgewicht.

      Liebe Grüße
      Anke

      • Wouw ich bin begeistert von der Schnelligkeit 🙂
        Ja ich kenne den Artikel und er spricht mir aus der Seele.
        Das Nassfutter wurde gut getestet und von beiden Tierärzten „genehmigt“.
        Zusätzlich bekommt Yuna immer noch etwas Quinoa, Chiasamen, Kräuterapotheke und 5 Globilis. Vor dem Futter Karottensuppe mit ein wenig geriebenen Käse, Joghurt oder Buttermilch denn auch ich würde die Suppe nach fast 4 Wochen 4 mal täglich verweigern 🙂

        Darmsanierung ist doch Bactisel-H-Gel unter anderem oder?

        Flohsamenschalen gibt es seit gestern in Prisen beim Futter und von Do- bis So auch gekochtes Pute und/oder Hähnchenfleisch.

        Ist das Futter doch nicht so gut? Du bis ja die Fachfrau.
        Mo-Mi haben wir weniger Zeit zum kochen, aber auch einfrieren und wieder auftauen wäre eine Möglichkeit.

        Welches Futter soll ich denn geben?

        Nochmal vielen Dank 🙂
        LG
        Anja

        • Hallo liebe Anja,

          ja, manchmal geht es ganz flott 😀

          Zu deiner Frage bzgl. dem Futter, das kann ich schlecht mal eben in einem Kommentar beantworten. Was sich auf jeden Fall positiv auswirken kann, ist die Zufütterung von frischen Komponenten. Ab und an mal frisches püriertes Gemüse zum Futter geben (gut sind z.B. Chicorée, Pastinaken und Zucchini), mal ein Schuss Buttermilch oder Kefir zum Futter und ähnliches. Getreidefrei ist eine reine Werbestrategie. Dass die wichtigen Ballaststoffe dann oft fehlen, ist den Herstellern offentsichtlich klar, da sie diese extra zugefügt haben. Ich bin auch eher kein Freund von einer ständigen Gabe von vielen Kräutern. Da sie nur in Kleinstmengen vorhanden sind, wird ihre Wirkung eher verschwindend gering sein. Sicher freut sich dein Hund, wenn er ab und an mal etwas frisches dazu bekommt 😀

          Das Bactisel-H-Gel ist ein Probiotikum, richtig. Allerdings ist soweit ich sehen kann nur eine Bakteriengattung enthalten, was ich etwas wenig finde. Du könntest z.B. noch Emiko Petcare dazu nehmen, das ist ein Mittel mit Effektiven Mikroorganismen.

          Viel Erfolg auf jeden Fall!

          Liebe Grüße
          Anke

          • Guten Morgen,

            danke für den Hinweis.
            Emiko Petcare, Hirtengold Wurmweg und Halamid Desinfektion sind bestellt 🙂
            Mit der „Yomi´s Kräuterapotheke“ war ich ja schon mal auf der richtigen Spur. Hier sind die Bestandteile alle drin die auch im Emiko sind und sogar noch mehr. Gott sei Dank.

            Ich werde das Futter wohl beibehalten, frisches dazu füttern, weiterhin jeden Tag putzen und vor allem beten ;-), den Kot aufsammeln damit ich nicht Schuld an einer Verbreitung bin und dann werden wir wohl hoffentlich bald ohne diese lästigen Biester sein.

            Ich bedanke mich herzlich für die schnelle und freundliche Hilfe und wünsche allen die hier landen weil sie z.B. auch ein Giardienproblem haben viel Erfolg und eine schnelle Genesung.

            Liebe Grüße
            Yuna und Anja 🙂

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